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Wie das Leben spielt, kommen im Modellbahnbereich, früher oder später auch mal Mikrocontroller ( PIC & AVR ) in Spiel. Diese Seite ist diesen "kleinen Genies" gewittmet und soll zeigen, wie und womit ich meine µC´s programmiere.
1. Die Hardware Meine Atmel® AVR´s werden
mit meinem AVR-MegaProg gefüttert. Dieser Programmer ist von mir
selbst entwickelt worden. Features:
*Die oben genannten AVR´s wurden erfolgreich getestet
Platinenlayout, bzw. Ätzvorlage, sind im Downloadbereich zu finden. Es ist aber mit dem AVR-Megaprog alleine nicht getan. Es muss noch ein sog. Dongle her, das die Daten der LPT-Schnittstelle an das Programmierboard `weiterleitet´. Die Schaltung ist sehr simpel, und kann Notfalls auch auf einer Lochrasterplatine aufgebaut werden. Die schönere Lösung möchte ich auch noch kurz hier vorstellen. Der Schaltplan stammt vom Ponyprog-Programmierer, Claudio Lanconelli, und kann hier eingesehen werden.
Platinenlayout, bzw. Ätzvorlage, sind im Downloadbereich zu finden. Meine PIC Prozessoren, programmiere ich mit dem Programmer von Jens Dyekjær Madsen ( JDM ). Das ist ein ganz simpler Programmer, der mit wenigen Bauteilen auskommt, was sich natürlich positiv im Preis ( ca.5EUR ) bemerkbar macht! Betrieben wird der JDM-Programmer an der Seriellen Schnittstelle ( RS232 ). Unterstützt werden folgende PIC Typen: PIC12C5XX, 12F6XX, 12C67X, 24CXX, 16C55X, 16C61, 16C62X, 16C71, 16C71X, 16C8X, 16F8X
Die Ätzvorlage dazu gibt es hier im Downloadbereich. 2. Die Software Natürlich benötigt man zum Programmieren auch eine Software. Hierzu benutzte ich für die AVR´s, Ponyprog, und für die PIC´s, IC-Prog. Beide Programme sind Freeware. Um mit Ponyprog in Verbindung mit einem ISP-Dongle zu arbeiten, müssen unter SETUP/Interface Setup ..., folgende Einstellungen gemacht werden.
3. kleine Helferlein Jeder, der das erste mal einen PIC
programmiert, oder wie man im Fachjargon sagt, brennt, fragt sich: "Wie wird
denn einen SMD-PIC hier angeschlossen?" . Es gibt dazu mehrere Möglichkeiten:
1. Wäscheklammer-Methode (gesehen bei Sven Brandt) Hier wird der PIC auf eine Platine mittels einer Klemm-Pinzette gedrückt. Diese Platine besitzt schon einen Programmierstecker und ist auch für die Programmierung der PIC´s einsetzbar (Lage von Pin 1 beachten!).
Bei PIC´s der Reihe 12CEXXX hat sich diese Methode leider nicht bewährt, da es bei diesen Typen nur EINEN PROGRAMMIERVERSUCH gibt. Geht dieser schief, ist der PIC im Eimer ( ich spreche aus leidvoller Erfahrung ) !!!
2. Der Prüfsockel Für SMD-IC´s gibt es natürlich auch Prüf- bzw. Testsockel im Handel. Leider haben sie den Nachteil, das sie fest auf eine Platine gelötet werden müssen, und bereits eingelötete PIC´s, zum erneuten Programmieren wieder ausgelötet werden müssen. Deshalb habe ich mich für die Lösung 3 entschieden!
3. Der Testclip Der Testclip ist für mich ein optimales Werkzeug. Hierbei ist es ganz egal, ob der µC auf der
Platine eingelötet ist oder nicht!
Zu beziehen sind der Testclip und Prüfsockel bei RS-Components.
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